Moudon, eine mittelalterliche Kleinstadt
Das wunderschön gelegene Moudon heisst Jakobspilger in der Kirche St-Etienne willkommen. Weitere Besucher zieht es ins Heimatmuseum Vieux-Moudon und ins Museum des Malers Eugène Burnand. In den Molassefelsen befindet sich ein Reifungskeller für AOC-Greyerzer.
Moudon, ein mittelalterliches Städtchen am Zusammenfluss von Broye und Mérine, besitzt bedeutende Bürgerhäuser aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Ein Stadtmodell im Heimatmuseum Vieux-Moudon zeigt ihre lange Geschichte auf.
Die protestantische Kirche St-Etienne im romanischen und gotischen Baustil ist mit ihrem Chorgestühl und der alten, noch spielbaren Orgel (1764) eine Etappe auf dem Jakobsweg, auf dem die Pilger nach Santiago de Compostela gelangen.
Moudon liegt am Kreuzungspunkt zahlreicher weiterer Wanderungen und lädt zu einem Zwischenhalt im Schwimmbad ein.
Der weltberühmte naturalistische Maler Eugène Burnand (Moudon 1850-1921) prägte seine Zeit mit Landschaftsbildern, Porträts und religiösen Darstellungen. Seinem aus verschiedenen Sammlungen stammenden Werk ist ein eigenes Museum gewidmet.
In riesigen Molassehöhlen lässt die Fromco SA den berühmten Greyerzer reifen. Die faszinierten Besucher können dort 140'000 Laibe bestaunen, die nach den AOC-Normen hergestellt werden.
Am Karneval (Brandons), am Volksmusikfestival und beim Drive-in Kino-Open-Air kommt in Moudon richtig Feststimmung auf.
Adresse
Place de la Douane
1510 Moudon
Fax +41 (0) 21 905 55 50
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